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An- & Abdrift

Driftfischen

Das wichtigste beim Kutterangeln ist die Drift, am besten nicht zu viel aber auch keine Flaute, denn wenn das Boot nicht treibt sucht man keine Fläche ab und dann geht der Stress erst richtig los. Durch ständiges auswerfen müssen wir dann den Meeresgrund absuchen. Auf einen Kutter gibt es immer zwei Seiten. Die Andrift (Lee) und die Abdrift(Luv).

Andrift bedeutet, man treibt auf den Köder zu. Dies heißt für uns sehr weit auswerfen um den Köder möglich lange am Grund halten zu können. Wenn er am Boot angekommen ist sollte man besser einholen um nicht unter den Boot hindurch auf die Abriftseite zu kommen. Meist gibt es da Verwicklungen mit den Anglern auf der anderen Seite. Ein großer Vorteil der Andriftangelei ist, dass man noch Unbeangeltes Terrain befischt und den Köder eher am Fisch hat. Der Nachteil. Je nach Windstärke hat man den Köder nur kurze Zeit am Grund.

Abdrift. Bei der Abdriftangelei geht es meist etwas ruhiger zu. Man lässt den Köder direkt am  Boot zu Grund und gibt dann regelmäßig Schnur nach um den Köder am Grund zu halten. Die Wahl des Bleigewichtes ist hierbei das A und O. Vorteil der Abdriftangelei ist, dass man den Köder länger am Grund halten kann. Der Nachteil. Man beangelt ein Gebiet das von den Andriftanglern schon befischt wurde. Auf den meisten Kuttern wechselt der Skipper bei jedem Stopp die Driftseite. Wenn man sich den ganzen Stress mit der An- und Abdrift nicht antun will sollte man sich die sehr begehrten Plätze im Bug oder Heck sichern. Aber das wissen die anderen Angler ja auch. Hierbei gilt immer: Zeitiges kommen sichert die besten Plätze!