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Namibia


Die Südtour

Dieses Land zu bereisen und an der Atlantikküste einmal in der Brandung zu angeln, dieser Traum stand schon seit etwa 25 Jahren in dem Raum.
Der Zufall wollte es, dass uns jemand fand, der dieses Land schon 17mal bereist hat und dem es schon fast eine zweite Heimat geworden ist. Wir mussten nicht lange überlegen um ihn voll und ganz bei der Reiseplanung freie Hand zu lassen.
An dieser Stelle einen großen Bericht zu schreiben, das würde eher in einen Roman enden und den Rahmen meiner kleinen HP sprengen. Nur Eines vorne weg. Dieser Trip ist an Perfektion kaum zu überbieten, gespickt mit so viel Hintergrundwissen, sind selbst die langen Fahrten durch das Land nie langweilig geworden. Dabei stand auch immer der Spaß im Vordergrund, soviel gelacht haben wir selten auf einer Reise.
Hier eine kurze Zusammenfassung über den Reiseverlauf!

Ankunft im Windhuk und Übernahme des Leihwagens. Danach eine Stadtrundfahrt bevor wir uns auf den Weg in die Kalahari zu unserer ersten Übernachtung machten. Auf dem Weg dahin stoppten wir noch an dem Hardap-Dam, den z.Z. größten Stausee des Landes. Leider war dieser See nur zu 8% mit Wasser gefüllt. Übernachtet wurde in der Kalahari Anib Lodge.
Die Fahrt ging weiter zu dem Fishriver-Canyon, vorbei an Keetmanshoop mit dem kaiserlichen Postamt, über den Naute-Dam bis hin zu unseren Tagesziel den Fishriver-Canyon. Dort besuchten wir alle drei Aussichtspunkte bevor wir dann zu unserer Übernachtung in die Canyon Village fuhren. Die beiden bekannten Marco Polo Tipps „Spielplatz der Riesen“ und den „Köcherbaumwald“ haben wir bewusst weggelassen, da sich solche Steinformationen auch bei unserer Lodge befanden.
Die nächste Etappe führte uns nach Lüderitz. Unterwegs besuchten wir das Denkmal von Kaiser Wilhelm II. in Aus. Auch machten wir einen Abstecher zu den Namibischen Wildpferden, die wir auch wirklich incl. Nachwuchs gesehen haben. Vorbei an der alten Bahnstation aus deutscher Zeit erreichten wir pünktlich Lüderitzbucht. Hier blieben wir drei Tage. Gleich nach der Ankunft trafen wir uns mit unseren
Angelguide Helmuth. Er brachte unsere Angelberechtigungen mit, wir besprachen den nächsten Tag und er gab uns ein paar Köder um heute noch mal die Angel aus werfen zu können.
Am nächsten Tag wurde geangelt und auch gefangen!!! Leider mussten wir das Angeln für den 2. Tag wegen Sandsturm absagen. Da blieb sogar unser angelverrückter Guide Helmuth lieber auf dem Sofa.
Wir nutzen die Zeit trotz Sturmes alle Sehenswürdigkeiten der Lüderitz Halbinsel incl. Diaz Kreuz zu besuchen. Natürlich besichtigten wir auch die Diamanten Geisterstadt Kolmannskuppe.
Nach drei Tagen in Lüderitz ging es wieder zurück nach Aus, wo wir von dort aus durch die Namib und Tirasberge auf der wohl schönsten Nebenstraße Namibias zu der nächsten Übernachtung fuhren. Übernachtet wurde auf der Koiimasis Ranch im
Fest Inn Fels, wohl eine der schönsten Lodges im Land.
Gut gestärkt ging es am nächsten Tag in Richtung Sossusvlei, eine der Hauptattraktionen im Land. Auch hier wartete, wie überall ein gut gekühltes wohlschmeckendes Bier auf uns. Nach einer Übernachtung in der
Sossusvlei Lodge warteten wir den Ansturm am Eingang zum Sossusvlei Nationalpark ab und starteten ganz entspannt und in Ruhe zu den höchsten Dünen der Welt. Wir fuhren mit unseren 4X4 bis zum Endpunkt, dem Sossusvlei. Bevor wir uns auf den 60 km langen Rückweg zu dem Eingang des Nationalparks machten, wanderten wir noch zum Deadvlei. Auf dem Rückweg nutzten wir nicht den üblichen touristischen Weg, sondern liefen durch das Hiddenvlei zurück über die Dünen zu dem Ausgangspunkt. Einfach Wahnsinn was die Wüste an Farben alles zu bieten hat. Muss man gesehen haben, sonst war ein Besuch Namibias umsonst.
Unweit vom Ausgang des Parks entfernt machten wir noch einen Stopp am Sesriem-Canyon. Hier bot sich die Möglichkeit in den Canyon hinab zu steigen. Natürlich nutzte ich mit unserem Reiseleiter diese Möglichkeit, um den Canyon mal aus einer anderen Perspektive zu sehen.
Die
Namib Naukluft Lodge erreichten wir am frühen Nachmittag. Natürlich gab es wieder ein oder mehrere gut gekühlte Biere und das beste Stück Fleisch was ich je gegessen habe. Und noch etwas gab es!! Regen!!
Auf der Fahrt raus aus der Wüste passieren wir Solitaire, den Gaub-Pass, den Kuiseb Pass und den Kuiseb Canyon bis wir in Walvis Bay erstmals wieder den Atlantik sahen. Nun ist unser Ziel Swakopmund nicht mehr weit. In Swakopmund werden wir nicht nur 6 Tage angeln, sondern auch diverse Gastronomische Einrichtungen sowie Sehenswürdigkeiten aus Deutscher Zeit besuchen. Geangelt haben wir von der Walvis Bay bis zu Meile 30, wobei nicht jeder Platz auch gleich einen guten Fang bedeutet.
So langsam neigt sich der Urlaub dem Ende entgegen. Da wir wegen Turbolenzen bei Air Namibia unseren Flug einen Tag nach hinten verschoben haben, hatten wir noch genügend Zeit bis zu unserer letzten Übernachtung in der Nähe von Windhuk. Es bot sich an, einen Abstecher durch das Damaraland an die Spitzkoppe zu machen. Dort Frühstückten wir vor der herrlichen Kulisse des Felsentores. Weiter führte uns der Weg zur
Ameib Ranch. Ein Höhepunkt beim Besuch auf Ameib sollte die Bull’s Party und der Elefantenkopf sein. Gigantische Felsen die verstreut am Rande von Granitflächen liegen bieten ein großartiges Fotomotiv. Aber auch viele Tiere haben hier ihr zu Hause. Die Giraffen liefen uns direkt über den Weg.
Übermannt mit vielen Eindrücken, dank des weltbesten Reiseleiters ließen wir dann auf der
Heja Game Lodge diesen traumhaften Urlaub ausklingen.
Namibia, wir sehen uns wieder. Zur Nordtour, aber nur wenn der „Weltbeste“ auch wieder mit dabei ist.



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